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sia masterpreis in architektur 2014

ETH Zürich 2014

Debora Heitz, Lehrstuhl Andrea Deplazes

  • Ohne weiterführende Analysen auf den Abgabeblättern macht die Verfasserin mit dem Schwarzplan klar, worauf sie sich bezieht: das nur wenige hundert Meter entfernte Richti-Areal auf der anderen Seite der Autobahn. Der Projektname «Die urbane Insel» ist Programm, die mannigfaltigen Rahmenbedingungen und Konfliktpunkte wie Verkehr, Landschaft oder Identität werden durch den pointierten Ansatz provokativ gebändigt und auf den einzelnen Ebenen schlüssig und folgerichtig gelöst. Dabei werden den acht Hofrandgebäuden spezifische Nutzungen eingeschrieben; Spielhof, Blumenhof oder Theaterhof. Letzterer wird en détail weiter bearbeitet, Typologien geklärt, Wohnungsgrundrisse entwickelt und Fassaden gestaltet. Insbesondere auf der grossen Fotografie des aufwändig produzierten und aussagekräftigen Modells werden die Überlegungen verständlich gemacht und die raffinierte Eleganz gut transportiert. Insgesamt ein mutiger Ansatz, der aufzeigt, wie umfangreich und komplex die Aufgabenstellung formuliert war..

Lukas Redondo, Lehrstuhl Mike Guyer

  • Der Projektverfasser formuliert mit seiner Idee – ebenso mit der Art der Darstellung – einen in vielerleiHinsicht sinnstiftenden, überraschenden und cleverenAnsatz, den er passend «eine Halle aus Stein»nennt. Er interpretiert die Aufgabe als ein Bauen imBestand, wobei er sich weitestgehend den vorhandenenGebäuden unterordnet. Auf ähnliche Weisethematisiert er die Topographie oder die Geologie;äusserst respektvoll, zurückhaltend und ohne grosseEingriffe. Als Resultat der intensiven Auseinandersetzungmit den Themen Bauprozess und Traditiongestaltet der Verfasser sein Gebäude mit Materialienaus dem Kontext; Gneis und Fichtenholz. Dieser Materialisierungsansatz,eine entsprechende Konstruktion,die dazu passend entwickelten Möbel unddie Lichtführung unterstützen die zurückhaltendeund schlichte Eleganz dieser sorgfältigen und beachtlichenArbeit.

Enzo Valerio, Lehrstuhl Miroslav Sîk

  • Aufgrund einer sorgfältigen Kontextanalyse aufdrei Ebenen (Erschliessung, Grünraum und Bebauung)konzentriert sich der Verfasser auf die beidenThemen Fussgänger und Fahrrad. Nachvollziehbarund stringent werden detaillierte Ansätze entwickelt,wie und durch welche Massnahmen die sechs untersuchtenTeilgebiete mit ihren spezifischen Problemfeldernaufgewertet werden können. Die sensiblenEingriffe und Ergänzungen erfolgen auf dem Massstabder Möblierung, wobei exakte Aussagen überKonstruktion, Tektonik und Materialisierung gemachtwerden. Der städtebauliche Bezug entsteht dabeidurch den Kanon und die Kombination der einzelnenIdeen. In einer stimmigen, emotionalen und taktilhaptischenArt werden die Ergebnisse mittels Detailplänen,Visualisierungen und Modellen dargestellt.Die Tatsache, dass eine städtebauliche Fragestellungauf diese Weise bearbeitet und beantwortetwird, kann auch als kritische Würdigung der Aufgabenstellungverstanden werden.

David Jenny, Lehrstuhl Kees Christiaanse

  • Vor dem Hintergrund eines längeren Aufenthaltsin Singapur stellt sich der Student das Thema innerhalbeiner freien Arbeit gleich selbst: Wie könnenmithilfe von digitalen Entwurfs- und Fabrikationsprozessenneue entwerferische und bauliche Möglichkeitenerschlossen werden? Auf der Grundlage einersauberen historischen Analyse ähnlicher Entwicklungenseit 1927 zu Themen wie Typologie, Konstruktion,Elementierung, Serialisierung, Rationalisierungoder Systematik, entwickelte der Verfasser einen Kanonvon vorfabrizierten und -installierten Grundelementen,die ein überzeugendes Bausystem darstellen,was die Produktion wie auch die Montage aufder Baustelle betrifft. Neben der technischen Machbarkeitbestechen dabei vor allem das städtebaulicheund entwerferische Potenzial, die Möglichkeitenhoher Individualisierung, die vielfältig differenziertenIdeen zu Ausbau und Installation und, schlussendlich,auch die Erkenntnisse zu Fragen der Dichte(n).Es wird spannend sein, einen solchen Ansatz nachZürich zu transferieren.

Lorenz Dahinden, Lehrstuhl Andrea Deplazes

  • Die Aufgabe bestand darin, eine Antwort zu findenauf eine für die Stadt Zürich schon seit längererZeit hochaktuelle Frage: Innerhalb des EntwicklungsgebietesLetzi existiert ein grosser Bus-bahnhof,der durch verschiedene grössere Projekte, die inden letzten Jahren im näheren Umfeld realisiert wurden,noch mehr in den Fokus rückte. Der Verfasserentschied sich, um die beste-henden Hallen herumeinen Neubau zu planen, der sich stark auf die vorgefundeneTypologie, Konstruktion, Tragwerksstruktur,Formensprache, Grammatik und Masse bezieht.Städtebaulich wird das Geviert durch eine angemesseneGeste ergänzt, welche ebenfalls eine einzelnstehende Eckliegenschaft mit einbezieht. Auch imübergeordneten Kontext erscheint der Eingriffstimmig,da bewusst auf ein mögliches Hochhausverzichtet wurde. Dabei gelingt es auf ebenso geschicktewie überzeugende Weise, die vorhandenenPotenziale auszuschöpfen und ein sehr vielfältigesund spannendes Angebot an Nutzungen, Stimmungen,Identitäten und Orten zu schaffen. Stringentund relativ streng aufgebaut, entsteht durch den Mixvon Materialien eine Reihe von Themen und Welten.Insgesamt gelingt damit eine präzise, eigenständigeund sinnliche Antwort, bescheiden in den Abmessungen,aber reichhaltig und komplex im Detail.

Dominik Boos, Lehrstuhl Annette Spiro

  • Der Verfasser suchte nach einer Lösung für einZürcher «Dauerthema» – den Carparkplatz Sihlquai.Er stützt seinen Entwurf auf eine breite Palette vonpersönlichen Analysen, die er gut nachvollziehbarabfasst und sinnvoll visualisiert. Tiefer untersuchtwurde ein bunter Reigen von Themen wie Verkehrsinfrastrukturen,Sihlufer, Visibilität, Freiräume, Bodenbeläge,Bauten der Nachbarschaft, Dachformen,Reisesehnsüchte, Konstruktion, Tragwerk, Sichtachsenund Materialisierung. Es gelingt, eine herausragendeund überzeugende Lösung aus der Summeder eingebrachten Aspekte zu präsentieren: DiegewählteGrossform einer schwebenden Linse; diesaubere Organisation der Schleppkurven; die sinnvolleVerkehrsführung für Fussgänger und Fahrzeuge;die klare Zuordnung der im Programm gefordertenFunktionen; die stimmige Konstruktion,Materialisierung und kleinere Entwurfseingriffe. Dievermeintlich einfachen Antworten lösen das altbekannteProblem.

EPF Lausanne 2014

Marco Ferrari, Hadrien Tricaud, Professeurs Christian Gilot, Alexandre Blanc, Maria Saiz Avendano, Jean-Paul Jaccaud

  • La désindustrialisation des villes est synonymed’opportunités. Dans le cadre de ce projet, la désaffectationdes voies ferrées laisse un vide urbain, unsite étriqué et dichotomique, où les deux extrémitéssont reliées par un étroit cordon qui les unit dans leurhistoire. Le projet paysagiste crée un lien dans laville et imprime une dynamique urbaine. De ce lieude passage surgissent deux tours qui, par leur forcestatique, dialoguent et donnent toute la valeur del’échelle du vide entre elles. Celles-ci, dans la continuitéhistorique des Palazzi milanais, génèrent unetension réciproque et valorisent le site par leur compositionde façade.

Guillaume Bolle-Reddat, Yann Bommelaer, Professeurs Marco Bakker, Luca Ortelli, Leentje Walliser Garrels, Arno Hassler

  • La renaissance de l’absinthe au sortir de son histoireclandestine, est considérée d’importance culturelledans le Val-de-Travers. Ce projet clame le renouveaude la fée verte par une architecture qui seveut paysagère avec une forte identité formelle.Dans un premier temps, l’intervention met en valeurla qualité du paysage jurassien par une intégrationdes champs d’absinthe et des séchoirs attenants.Puis, l’architecture des bâtiments qui parsèment lavallée a une valeur formelle d’exception qui résultedu processus de fabrication et affiche ainsi son caractèreparticulier. La conjonction de l’interventionpaysagère et de l’architecture met en valeur le caractèreidentitaire de la Bleue pour le Val-de-Travers..

Clemens Anton Schagerl, Professeurs Dieter Dietz, Aurelio Muttoni, Marc Schmit, Robert Ireland

  • Les infrastructures et tout particulièrement lesbarrages, ne sont pas toujours les vecteurs heureuxd’un dialogue avec le paysage. Ce projet s’appuiesur la politique énergétique helvétique et profite dulac récemment formé par le glacier de Trift pour proposerun ouvrage résolument contextuel. Le barrages’est inscrite dans l’histoire du lieu. Le béton porte latrace des changements qui ont affecté le glacier aucours du temps et retranscrit ainsi l’évolution du glacier.Le cheminement de la randonnée s’appuie surles mêmes repères et permet la découverte de ceschangements, avec pour objectif de sensibiliser à latransformation du territoire alpin..

Accademia di architettura di Mendrisio 2014

Nicola Andreani, Atelier Aires Mateus

  • Il progetto si relaziona con parti di territorio testimonidella fatica umana e propone un loro recuperocon fini opposti, quale occasione di riposo e di intimità.Lo fa con sapienza e poesia tracciando dapprimauna linea di contenimento che valorizza l’irregolaritàdella cava, e poi da questa linea fa scoprire lameraviglia del luogo. La forza e la semplicità dell’ideaè accompagnata dalla sapienza nel saperla trasmettere.

Micheal Allen Logan, Atelier Quintus Miller

  • La proposta dà risposte adeguate al sito e allarealtà del luogo, nella misura della cultura viti-vinicolalocale. Lo fa utilizzando in maniera colta elementidel paesaggio presenti e rendendoli parte attivadell’intervento. Un riale indica il ventre della nuovastruttura e vi gioca un ruolo funzionale. Da questatraccia emergono volumi discreti, che evitano l’autorappre-sentazione, con proporzione e modestia, virtùda perseguire.

Alice Maroso Tres, Atelier Marc Collomb

  • All’interno di una struttura urbana complessa edin via di mutamento, il progetto trova una strada percorribiledi recupero delle aree dismesse. Una strategiadi adattamento alle nuove situazioni funzionaliche tiene conto sia del carattere infrastrutturale edelle traccie riconvertibili dell’area della stazione,che delle potenzialità della città di Chiasso qualepolo fieristico che guarda sia a sud che a nord.