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sia masterpreis in architektur 2015

ETH Zürich 2015

Elisa Rimoldi, Professur Annette Gigon / Mike Guyer

  • Ersatzneubau Theaterstrasse 12 in Zürich

Eine sorgfältige Kontext- und Städtebauanalyse führt die Verfasserin zur Idee, dem oberen Teil der Stadt eine weitere Verbindung in Form einer Passage zum See zu widmen. Die von J.F. Geist 1979 gemachte Bemerkung „… Diese drei Elemente, Glasdach, symmetrische Fassaden und Laufebe-ne,… grenzen den Bautyp „Passage“ ab gegen alle parallelen Raumerscheinungen…“, wird von der Verfasserin sorgfältig-subtil übersetzt und folgerichtig in die heutige Zeit transformiert. Dabei gelingt sowohl die vertikale Organisation der verschiedenen Funktonen (Verkauf, Büro, Wohnen), als auch die strukturelle Gliederung der Erschliessungen besonders gut. Es entstehen dabei sorgfältig durchdachte und schöne räumliche Proportionen, Raumabfolgen und Strukturen. Diese sind adäquat konstruiert und gleichzeitig zurückhaltend, aber trotzdem elegant-emotional materialisiert. Die Projektidee verkörpert damit eine gute Lösung, wie der Sechseläutenplatz eine weiter mögliche Aufwertung bekommen könnte. Den gesamten Abgabedokumenten ist ein hochsensibles architektonisches Können zu entnehmen.

Alexander Athanassoglou, Professur Markus Peter

  • Ersatzneubau Theaterstrasse 12 in Zürich

Der Verfasser richtet seine Leseart des Ortes und seinen Entwurf an einem Zitat zum „Bellevue Zürich“ von Vinzenz Heider aus dem Jahre 2005 aus. Das neue Haus ergänzt so neben Oper und Corso den Sechseläutenplatz und baut damit ein Spannungsfeld auf, welches Anziehung ausstrahlt. Die Gebäude werden so als Eckkomplex gelesen, der sich von der Schmidhofgasse bis hin zur Stadelhofertrasse erstreckt. Die raffinierte Anordnung des Kinosaals an der Nordfassade zum Hof und Garten mit bestehendem Baum (daher der Projektname „Albero“), ermöglicht eine maximale Nutzung der Parzellentiefe und führt zu einer guten Lösung der Belichtungsthemen. Die räumlichen Raumsequenzen und -abfolgen, die gekonnte Inszenierung von Wegführungen und der Einsatz von schönen und adäquaten Materialien sind Ausdruck der hohen Kompetenz des Diplomanden. Sie zeigen aber auch die gesunde Portion Humor, über welche der Verfasser zu verfügen scheint.

Cyrill Zugliani, Professur Miroslav Sîk

  • A Public Loggia for Zurich

Der Projektverfasser interpretiert die Aufgabe und den Ort nachvollziehbar und schlüssig. Sein subtiler Entwurf orientiert sich an einer Reihe von wichtigen Rahmenbedingungen, die es gegenüber der heutigen Situation zu optimieren gilt. Die Nachbarschaften zur Oper, zum neu gestalteten Platz, zum Seeufer, aber auch zum Seefeldquartier hin, verlangen nach einer differenzierten und komplexen Idee. Diese findet Nieder-schlag in einer sensiblen Morphologie, schönen Proportionen, überraschenden räumlichen Inszenierungen und einer noblen Materialisierung. Durch entsprechende Massnahmen bei der Erschliessung und Adressierung wird die heute unbefriedigende Eingangssituation ins Opernhaus verbessert. Öffentliche Terrassen und umlaufende Kolonaden erlauben einen Blick auf Stadt und See. Die schwere Aussenverkleidung in Sandstein knüpft im Ausdruck an die Tradition der öffentlichen Bauten in Zürich an. Durch die markante Gliederung der Fassaden mittels hoher Stützen wird der Anlage gleichzeitig ein zeitgenössischer Ausdruck verliehen, sowie die tektonische Grundabsicht unterstrichen.

EPF Lausanne 2015

Jan Gorecki, Professeurs Martin Fröhlich, Jean-Louis Scartezzini, Sebastian Lippok, Manuel Bauer

  • Elément en béton préfabriqué et la nouvelle situation énergétique: logements collectifs dans la région lausannoise

Le projet s’intègre dans le cadre du développement de ‘Métamorphose’ aux Plaines-du-Loup. Disposés dans le master plan de celui-ci, deux bâtiments de logements sont proposés avec un impératif directeur : la durabilité. Le choix des matériaux et la typologie du plan libre doivent pouvoir répondre à cet objectif. La mise en place d’un système constructif qui s’appuie sur la préfabrication présente une complexité du détail qui est bien gérée afin de répondre aux exigences énergétiques qui sont respectées. Les typologies sont résolument contemporaines et offrent, au final, deux bâtiments qui s’intègrent très bien dans les intentions de l’Eco-quartier en devenir.

Frédéric Bouvier, Professeurs Luca Ortelli, Elena Cogato Lanza, Barbara Tirone, Michael Jakob

  • Le jardin pare-feu. Un ouvrage test pour la défense de la forêt contre les incendies dans le Massif des Maures

Les grandes forêts du sud de la France sont continuellement exposées à la menace du feu. Le projet, sous la forme d’un ouvrage de défense contre l’incendie implanté au cœur de l’immensité de la forêt varoise se veut surtout porteur d’une mémoire en rendant hommage aux ‘Harkis’ qui travaillaient dans les hameaux de forestage à l’entretien de la forêt. Attribuer une fonction à un ouvrage de mémoire a pour vocation de pérenniser ce travail de mémoire. La matérialité et les principes constructifs en font un bâtiment pertinent du point de vue de son usage et de son contexte. En effet, les fondations surdimensionnées accueillent des réservoirs d’eau, et la structure en bois est des-sinée pour favoriser une ventilation naturelle du bâtiment.

Steve Amez-Droz, Valentin Baertschi, Professeurs Harry Gugger, Dieter Dietz, Aurélie Blanchard, Nina Rappaport

  • Hôtel industriel urbain à Montbrillant: un belvédère sur les rails

La réappropriation, par la ville, des friches industrielles stratégiquement situées en son centre est un enjeu majeur auquel est confronté la ville de Genève dans le secteur de la gare de Cornavin. Le projet cherche à investir les voies de chemin de fer, destinées au dépôt en plein air des wagons, sans en prétériter le fonctionnement dans un premier temps, puis lors du démantèlement de celles-ci, en prendre possession pour rendre ces surfaces à la ville. Le bâtiment génère une grande mixité qui affiche clairement sa vo-lonté de créer un lien entre l’espace public et les zones à caractère industriel. En of-frant parc et esplanade, le complexe démontre son potentiel à être un espace public en lui-même.

Accademia di architettura di Mendrisio 2015

Francesca Fazzalari, Atelier Yvonne Farrell + Shelley McNamara

  • Stadium between boundaries.

Il progetto riesce con un semplice gesto a trasformare questo non-luogo (uno dei tanti del nostro territorio) in un luogo definito, adatto a ricevere questo tipo di manifestazioni. La perspicacia e la cura con cui l’esercizio viene portato a termine sono degni di nota e meritevoli.

Björn Klingenberg, Atelier Joao Nunes + Joao Gomes da Silva

  • Surlej Engadina.

La proposta è un ottimo esempio di interdisciplinarità e risponde con poesia ad una necessità pratica e concreta. Il progetto proposto è un vero e proprio brevetto innova-tivo che potrebbe trovare immediata realizzazione e perfetto inserimento sulle nostre montagne.

Greta Nina Tescari, Atelier Valentin Bearth

  • Fondazione Arte Contemporanea Monte Verità Ascona.

Il tema modesto e le dimensioni ridotte dell’edificio bene si addicono ad un lavoro di diploma ed ad un percorso progettuale completo. Il tema è stato affrontato con professionalità, cura, attenzione e delicatezza.

Herbstsemester ETH Zürich 2015

Roman Tschudin, Professur Emanuel Christ & Christoph Gantenbein

  • Recycled – Sportzentrum an der Josefstrasse

Eine sorgfältige strukturierte und detailreich vollzogene Analyse des Ortes und seiner spezifischen Eigenheiten bildet die Basis für den gewählten Konzeptansatz und die weitere Ausformulierung des Entwurfes. Darüber hinaus wird die „Rubbish-Theory“ von Michael Thomson zitiert und in die heutige Zeit übersetzt. Spannende Ideen zwischen Müllverbrennung bei der Entsorgung und Kalorienverbrennung beim Sport verorten das Thema zusätzlich. Dem Verfasser gelingt es dabei auf beeindruckende Weise, die grossen Potentiale die-ser Aufgabenstellung zu erkennen und zu bearbeiten. Dabei werden auf subtile Weise verschiedene Massstabsebenen und Themen aufgegriffen: Städtebau, Freiraum, Ver-kehr, Typologie, Stadtprofil, Konstruktion, Material, um nur die wichtigsten Bearbei-tungsinhalte zu nennen. Mittels eines feinen und sorgfältigen Eingriffes in das bestehende Viadukt, gelingt es, eine präzise Adressierung und Vernetzung mit der Josefwiese und dem weiteren Um-feld zu erreichen. Aussagekräftige Schemata und Pläne erklären die Gestaltungsabsichten und funktiona-len Bezüge gut. Etwas düstere, aber sehr passend gewählte Visualisierungen, transpor-tieren die gewünschte Atmosphäre und lösen entsprechend reichhaltige und vielschich-tige Assoziationen aus. Auf das Wesentliche reduzierte Modelle runden das Bild schön ab.

Rabea Kalbermatten, Professur Tom Emerson

  • Haus der Musik

Mittels einer Reihe von in Skizzenbüchern gemachten Analysen, nähert sich die Verfas-serin der Aufgabenstellung an. Ein interessanter, historisch konotierter Stadtplan, ver-ortet die Idee in einem grösseren Massstab und thematisiert eine mathematisch anmu-tende Harmonielehre. Die daraus abgeleiteten Entwurfsentscheide führen zu einer Art Scheibengebäude, das einerseits modular und trocken, andererseits aber detailreich bunt ausformuliert und konstruiert wird. Das Aufgreifen von Merkmalen des heutigen Ortes führt zu einer gestelzten Struktur, die präzise gesetzt ist und gut proportionierte Freiräume aufspannt. Logische Folge dieses Entscheides ist die auffällige, leicht abgewinkelte Aussentreppe als Schlauchfi-gur. Logisch angeordnete Musikzimmer und anders nutzbare Räume, werden über eine Lau-be erschlossen und erlauben dabei grosse Flexibilität. Präzise Detailpläne zum Aufbau des Systems und ein aufwändig gemachtes Modell er-klären die Entwurfsidee zusätzlich. Stimmige Angaben zum Farbkonzept verleihen der Idee Kraft, Identität und Stimmung. Ein Projekt, welches auf zeitlos-elegante Art glücklich macht.

Janina Zollinger, Professur Andra Deplazes

  • Haus der Musik

Nachvollziehbare Analysen des Ortes und der Aufgabenstellung, erklären die Herlei-tung des Entwurfs auf überzeugende Weise. Die Leseart des heutigen Ortes als „unbelebte Ecke“ führt die Verfasserin zur Idee, einen markanten Solitär als Turm auszuformulieren, an der Grenze zwischen kleinteili-ger Bebauungen und grossvolumigen Gebäuden. Dadurch wird der Ort zu einem Anzie-hungspunkt mit hohem Öffentlichkeitsgrad. Der dazugehörige Aussenraum wird dabei als leicht erhöhter Hofgarten mit Bepflanzung ausformuliert; ein sehr kontemplativer Ort mit viel Atmosphäre. Darunter und leicht verschränkt, findet sich treppenartig strukturiert ein spannender und grösserer Konzertsaal. Der Turm birgt eine grosszügige, raumfüllende Treppe, die als öffentlicher Raum durch das gesamte Gebäude verläuft und die spiralartig angeordneten Zimmer miteinander verknüpft. Nischen, kleinere Bühnensituationen, Proberäume und Arbeitsorte bilden die Austauschplattform für die Musiker unter sich, aber auch in Bezug zur Öffentlichkeit. Die Fassade zieht sich hautartig über den gesamten Turm und lässt den Treppenraum in einem mystischen Zwielicht erscheinen. Tagsüber wirkt das Haus dadurch homogen, in der Nacht und mit Kunstlicht enthüllt es seine Durchlässigkeit. Eine sympathische Idee mit gleichzeitig hoher Präsenz und schlichter Zurückhaltung.