Die Existenz der drei Nationen als unabhängige Staaten muss erst wieder ins Bewusstsein des Westeuropäers zurückkehren.
Architektur, Einzelbau. Besichtigung Bauten seit der Unabhängigkeit 1991 und Zeitraum 1918-39, Stadtbilder, z.T. im UNESCO Register der zu schützenden Kulturgüter, Stadtrundgänge zu Fuss, Kontakte mit Architekten, Kunstschaffenden u.a. Bars und Krogs (lett.) Bistros, Landschaftseindruck der Baltischen Küste mit langen einsamen Sandsträndennwerden Themen dieser Reise sein.
La Scicillia
a&k Studienreise
30.4.03-9.5.03 | Catania, Siracusa, Ragusa, Agrigento, Palermo, Cefalu, Taormina
Für die 25 Teilnehmer ein wunderschönes und interessantes Erlebnis. Der Etna hat sich auf unsere Ankunft vom winterlichen Ausbruch erholt und einer Besteigung stand nichts im Wege.
Dorothea Parker: „Eigentlich wollen wir es nicht wahr haben, zu schön ist die Sage vom Millionendorf München. Doch man müsste mit geschlossenen Augen durch München gehen, um die Neubauten und Baustellen nicht zu bemerken. Man staunt über die Fülle an Projekten und meint in einer anderen Stadt zu sein in „Neu-München“.
Der Münchner Bauboom hat viele Ursachen. Er wurde vor allem durch die Hochkonjunktur der letzten Jahre und auch durch die gesellschaftlichen Umstrukturierungen der letzten Jahrzehnte ausgelöst, die neue Entwicklungsflächen freisetzen.
Marie duchesse de Bourgogne: Son marriage a dessiné l'Europe
Vier Stadtregionen waren unser Ziel, Sao Paulo, das wirtschaftliche und bevölkerungsmässige Zentrum Brasiliens mit etwa18 Mio. Einwohner. Brasilia, die 1960 eingeweihte "neue" Hauptstadt mit heute auch schon 2 Millionen Einwohner. Belo Horizonte und Rio de Janeiro, die schöne Vorzeigestadt, auch etwa 10 Millionen "gross", das urbane Aushängeschild, auch die heisseste Grossttadt Brasiliens, am Ende unserer Reise.
Die institutionalisierte soziale Polarisierung, wie sie in unseren zentraleuropäischen Ländern seit einigen Jahren erst beginnt, ist in Brasilien seit einigen Jahrzehnten schon Wirklichkeit. "Gated communities" - als der Normalfall für die Wohngebiete der besser Verdienenden, etwas anderes gibt es nicht.
Erst nachdem wir in Apulien angekommen waren und trotz vorherigem Studium der Reisedokumentation hinter jeder zweiten Ecke Unerwartetes auftauchte, fragte ich mich, wie denn meine Vorstellung von Apulien eigentlich gewesen war. Castel del Monte und Trulli natürlich, daneben aber vor allem das, was sich mit Mezzogiorno verbindet: ein armes Randgebiet, das viel Subventionen braucht. Dass da noch mittelalterliche Geschichte sein muss, wäre wegen Castel del Monte zwar zu vermuten gewesen. Dass Apulien aber auch in den folgenden Jahrhunderten geschichtsträchtiger Boden war, haben fast alle aus unserer Gruppe erst dort wahrgenommen.
Die Reise fand bei mildem Herbstwetter statt. Eine kleine Gruppe von 10 Personen bewegte sich von Montpellier westwärts über Sète, Narbonne, Carcassonne – mit einem Abstecher durchs Corbiere gebiet (mit Weindegustation während der dortigen Weinernte) - zur Katharenburg Peyreperthus. Weiter, dem „Canal du Midi“ entlang nach Toulouse, der (dank Airbus) Boomstadt dieses Teils von Frankreich. Weiter über einige englisch/französische „Bastides“ aus den 13/14.Jahrhundert in die Gegend von Bordeaux. Die Letzte Station war Arcachon mit seiner „Ville d’hiver“am Atlantik.
Die Eindrücke dieses geschichtsträchtigen Gebietes an den Verkehrswegen zwischen Mittelmeer und Atlantik einerseits und Mitteleuropa und Spanien andererseits waren nachhaltig. Die Dynamik der baulichen Entwicklung , ausgelöst durch die dort tätigen Zukunftsindustrien beeindruckend. Auch die europäische Vernetzung am Beispiel „EADS, Airbus Industries“ mit der notwendigen komplexen Verkehrslogistik ist sehenswert.
Diese Reise ist eine modifizierte Variante der Chinareise, die von den beiden Fachzeitschriften "tec21“ und dem "Hochparterre“organisiert und im Oktober 2005 erfolgreich durchgeführt wurde. Unsere Reise reduziert die Besuchstage in Beijing und Shanghai je um 1 - 2Tage, wir ergänzen die Reise jedoch durch einen 5-tägigen Ausflug nach Yunnan im Südwesten Chinas. Dort erhalten wir einen Einblick in die Entwicklung in einem ländlichen Grenzgebiet, das sich ebenfalls schnell für den chinesischen Tourismus entwickelt aber weitgehend von der noch vorhandenen traditionellen Holzarchitektur ausgeht.
Ce voyage est une variante modifiée du voyage organisé par les deux revues "tec21“ et "Hochparterre“, qui s’est déroulé avec succès en octobre 2005. Notre voyage réduit le temps de séjour à Pékin et Shanghai de 1, respectivement 2 jours. Nous complétons cependant le voyage par une excursion de 5 jours dans le Yunnan, qui se situe au sud-ouest de la Chine. là, nous aurons un aperçu du développement d’une zone frontière rurale qui se développe aussi rapidement pour le tourisme chinois, tout en se basant pour l’essentiel sur l’architecture traditionnelle en bois encore bien présente.
Heute zählt Athen 4 Millionen Einwohner, fast ein Drittel der Gesamtbevölkerung Griechenlands. Nach dem Optimismus der vorolympischen Periode mit einer beeindruckenden Akkumulation von Investitionen und Modernisierungen der städtischen Infrastruktur, versucht Athen heute seine eigene Ausgewogenheit zu finden, beginnend bei öffentlichen Themen, wie der Landschaftsgestaltung von bereits existierenden Plätzen, der baulichen Entwicklung des typischen athenischen Apartment-Blocks, der Projektion des städtischen und natürlichen Lebensraumes, wie auch bei der Zurverfügungstellung von neuem städtischen Raum für Immigranten.
Anlass für diese kurzfristig organisierte Exkursion ist die Architektur / Städtebau Biennale "Open City- Designing Coexistence", die zur Zeit in Rotterdam stattfindet. Wir verbinden mit dem Besuch der dortigen Ausstellung Besichtigungen neuerer städtebaulicher / architektonischer Entwicklungen im Raum Amsterdam, Utrecht und Rotterdam.
"Ganz Bulgarien ist wie ein Garten", rief Le Corbusier aus, als er 1911 durch den Balkan reiste und in sein Reisetagebuch notierte "Prototyp" unter der Skizze eines schlichten, funktionalen Hauses im Dorf Kazanlak. Er pries die organisch gewachsene Struktur der Stadt Veliko Tarnovo. In den Dörfern des Balkans sammelte er Inspirationen, die sein Werk prägen sollten. Dort liegt eine Quelle unerschöpflicher kultureller Vielfalt, auf die junge Architekten greifen können. "Bulgaria, Young Architects", war Thema einer Ausstellung während der letzten Architektur-Biennale in Venedig, im September 2008. In einer Installation von hängenden Zylindern stellten neun ausgewählte Architektenteams ihre Projekte und Visionen dar. Auf der Aussenseite waren die Verfasser abgebildet, einige von ihnen waren zur Eröffnung der Biennale aus Bulgarien angereist, eine interessante Gegenüberstellung von Abbild und Realität.
Der Grundstein für die Entwicklung der finnischen Architektur wurde 1879 gelegt, als die polytechnische Hochschule in Helsinki in Polytechnisches Institut umbenannt wurde (ab 1908 Technische Hochschule). Im Rahmen dieser Neustrukturierung entstand Finnlands erste akademische Ausbildungsstätte für Architekten. Bemerkenswert dabei war, dass von Anfang an auch Frauen zugelassen waren, was für die damalige Zeit sehr ungewöhnlich war. Im Mai 1897 brachte das Institut die ersten namhaften Architekten hervor: Das Trio Hermann Gesellius, Armas Lindgren und Eliel Saarinen. Während sich das Trio nach einigen Erfolgen schon 1904 auflöste, setzte Saarinen sein Werk erfolgreich fort, er baute das Nationalmuseum und den Hauptbahnhof in Helsinki. Diese Bauten sind der nationalromantischen Periode zuzurechnen.
Am Rande Europas gelegen und von der Architektur- und Stadtdiskussion weitgehend unbemerkt, ist die Metropole am Bosporus auf deutlich über 10 Mio Einwohner und damit zu einem der grössten und dichtest urbanisierten Gebiete des Kontinents herangewachsen.
Jaipur - Amber Fort
a&k Studienreise
14.11.08-2.12.08 | Rajasthan, Mumbai, New Delhi, Chandigarh und Ahmedabad
Schwerpunkte sind die Hindu- und Mogularchitektur in Rajasthan (13. - 18. Jahrhundert), koloniale Architektur
19. - 20. Jahrhundert in Mumbai und New Delhi, die klassische Moderne in Chandigarh und Ahmedabad (L-C und Louis Kahn), sowie Einblicke in das moderne, kulturell reichhaltige Indien des 21. Jahrhunderts.
Die Südtiroler Architekturszene nahm in den vergangenen 15 Jahren einen enormen Aufschwung: In allen Landesteilen wurden höchst sehenswerte Projekte realisiert und die gelösten Bauaufgaben reichen vom Fernheizwerk, verschiedenen Unterrichtseinrichtungen bis hin zu Museen, Verkehrsbauten, Wohn- und Geschäftshäusern.